02. September 2026 – NSG Kapbuschsee bei Brachelen

Am 02.09. trafen sich 15 Kolleginnen und Kollegen im „hohen Norden“ am Brachelener Baggersee zur Wanderung durch drei Naturschutzgebiete (NSG).
Noch vor Beginn der Wanderung gab es eine Überraschung. Karl-Heinz kam die kurze Strecke von seinem Heimatort nach Brachelen mit seinem Oldtimertraktor. Also noch vor Beginn das erste Gruppenfoto vor dem Gefährt.
Nachdem uns Gerd und Ingeborg als heutige Wanderführer begrüßten, ging es los.
Wir gingen zuerst am Teichbach entlang vorbei an Brachelen. Hier wusste Gerd von seinem Wohnort zu erzählen, dass früher die Herbstkirmes im Unterdorf noch mehr als zünftig gefeiert wurde und so manch einer im Teichbach landete.
Weiter ging es zur Rur. Auf dem Weg dorthin kamen wir an Pflaumenbäumen vorbei, die noch reichlich Früchte trugen und einige Teilnehmer zum Naschen verführten. Nach Erreichen der Rur bot Uschi Engels wieder, wie gewohnt, eine Runde Lakritz an, welche von den Teilnehmern gerne angenommen wurde. Dann ging es weiter auf dem Ruruferradweg Richtung Hilfarth. Damit hatten wir gleich zwei Naturschutzgebiete gestreift. Das NSG der Oberen Ruraue mit seinem Seitenarm und den Baggersee Grosskünkel.
An der blauen Brücke zwischen Hilfarth und Doveren bot Ingeborg zur Stärkung warmen Eier- und Kaffeelikör an. Nach ausgiebiger Verkostung der Liköre fand dann eine Mischung aus beiden Likören den größten Zuspruch.
In Höhe von Hilfarth verließen wir die Rur und durchkreuzten den Ort, um dahinter ins dritte NSG, den Kapbusch, einzutauchen.
Gerd erläuterte uns, dass der Kapbusch ursprünglich 2000 Morgen groß war und seine Nutzungsrechte im 15ten Jahrhundert geregelt wurden. So nutzten die Bürgerinnen und Bürger den Kapbusch als Holzreservoir. Sie „kappten“ dort die Bäume und auf den offenen Flächen durften die Bewohner ihre Tiere weiden lassen.
1835 wurde im Kapbusch der letzte Wolf erschossen und heute durchstreift ab und zu wieder ein Wolf auf seiner Wanderung das Gebiet.
Als wir das Ziel, das Restaurant Aloha Beach House, schon vor Augen hatten, luden Gerd und Ingeborg uns noch zu einer 2,5 km langen Runde um den Kapbuschsee ein.
Damit beendeten wir unsere heutige 3,5stündige lange Wanderung und waren gespannt auf die Speisekarte im Restaurant Aloha Beach House. Schließlich hatte man uns nur ein „Eingeschränktes Speisenangebot von Kuchen und Gebäck bis zum kleinen Imbiss“ angekündigt.
Umso größer die Überraschung und Freude über die abwechslungsreiche Karte und das gute Essen. Selten eine so gute Einkehr genossen war die überwiegende Meinung.
Holger dankte Gerd und Ingeborg für den Wandervorschlag, die schöne Führung und die Auswahl des Restaurants.
(H.H.)
