Mittwoch, 22. April 2026 – Kühlenbusch und Hasenacker zwischen Abenden und Nideggen

Am Mittwoch, dem 22. April 2026, unternahm unsere Wandergruppe bei herrlichem Frühlingswetter eine abwechslungsreiche Wanderung rund um Nideggen. Insgesamt 14 gut gelaunte Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich gemeinsam auf den Weg. Für besondere Freude sorgte die freundliche und neugierige Hündin Paula, die sich schnell zum heimlichen Liebling der Gruppe entwickelte.

Die Route führte über die Buntsandsteinroute sowie den Hasenacker-Wanderrundweg (Markierung Nr. 37) und bot eine eindrucksvolle Landschaft voller Gegensätze. Schroffe, uralte Felsformationen mit bizarren Strukturen wechselten sich ab mit schmalen, teils alpinen Pfaden und gemütlichen Feldwegen. Die Entstehung der Bundsandsteinfelsen reicht ca. 200 bis 250 Millionen Jahre zurück.

Ausgehend von Nideggen-Rath wanderte die Gruppe durch waldreiches Gelände, vorbei am imposanten Hindenburgtor und der markanten Felsengruppe Christenley. Unterhalb der Burg Nideggen verlief der Weg entlang der Effelsfelsen. Auf dem Weg dorthin konnten wir einen für Kinder und Familien angelegten „Elfen-Wanderweg“ bewundern.

Immer wieder eröffneten sich entlang der Strecke beeindruckende Ausblicke ins Rurtal. Auf dem Weg unterhalb vom Kühlenbusch hörten wir lautes Motorgeräusch und dachten zunächst an Waldarbeiten. Wir näherten uns und sahen dann den Unsinn der hier von einem privaten Waldbesitzer hinter seinem großzügig eingezäunten Waldgrundstück betrieben wurde. Ausgestattet mit einem großen Aggregat auf seinem Rücken ging dort hinter dem Zaun ein Mann mit einem Laubbläser einen Waldpfad ab. Wie singt man nach einem alten Karnevalslied: „Auf die Bäume ihr Affen der Wald wird gefegt!“ Einfach unnötig, sehr laut, ruhestörend und naturzerstörend. Diese Meinung und absolutes Unverständnis bekam der Mensch auf der anderen Seite des Zaunes zu hören. „Watt bist du denn für‘ne Heini …“ schallte es zurück.

Kopfschüttelnd und weiter frohgelaunt führten wir unsere Tour durch den schönen Wald fort. Eine wohlverdiente Pause wurde nach einem Aufstieg aus dem Rurtal am Aussichtspunkt unterhalb vom Kühlenbusch eingelegt. Von dort konnten alle den Blick über Abenden und die umliegende Landschaft genießen.

Der weitere Weg führte durch lichten Kiefernwald hinab in den Ortsteil Abenden. Von dort aus ging es über bequeme Wege, vorbei am Sinusstein und am Hondjesberg, zurück auf die Höhen zwischen Nideggen und Berg. Entlang des Ortsrandes von Nideggen kehrten wir schließlich zum Ausgangspunkt, dem Parkplatz Mausauel bei Rath, zurück.

Den gelungenen Abschluss dieser rund 14 Kilometer langen Wanderung mit über 350 Höhenmetern bildete eine gesellige Einkehr im Louis Brauhaus, bei der sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer stärken und die Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren lassen konnten.

Am Donnerstag 07. Mai 2026 steht die nächste Wanderung durch den kunstvollen Kammerbusch bei Langerwehe auf dem Programm.

(E. S.)

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